Alljährlich im September stellen Schüler/innen unserer Schule in der Kokerei Hansa Kunstobjekte aus, die sie im Unterricht anfertigten. In diesem Jahr, am 08.09.2019, war die Gustav-Heinemann-Gesamtschule mit drei Hauptobjekten und einem Erzählprojekt beteiligt.

Die Klasse 5.1 hat Objekte der Kokerei Hansa zu zahlreichen Mosaiken neu kreiert. Dazu wurden alte Fliesenbruchstücke in gegossene Betonplatten gedrückt. Nach dem Aushärten fanden die kleinen Kunstwerke ihren Platz auf aufbereiteten Palettenbrettern.

Die Klasse 6.4 hatte sich intensiv auf ihren Beitrag zum Tag des offenen Denkmals vorbereitet. Sie besuchten zweimal Führungen auf dem Gelände der alten Kokerei, sprachen mehrfach im Unterricht über ihre Gedanken und Erlebnisse und erarbeiteten Druckgraphiken und selbsterdachte Geschichten zu bestimmten Orten ihrer Besuche. Am Museumstag konnten alle die schönen Graphiken bewundern, die die Schüler/innen mit Magneten an einer alten Lokomotive angebracht hatten. Im Anschluss an die Ausstellung verschenkten die Kinder ihre kleinen Kunstwerke an interessierte Besucher.
Andere Schüler/innen dieser Klasse trugen ihre eigenen Geschichten zu den verschiedensten Stationen auf dem Ausstellungsgelände vor.

Der Darstellen-und-Gestalten-Kurs Stufe 7 hatte sich vorgenommen im Unterricht ein Schul-Totem zu konstruieren, zu gestalten und am Tag des offenen Denkmals auszustellen. Das Motto dieses Tages lautete in diesem Jahr:“ Moderen(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Da sich 2019 auch die Gründung des Bauhauses zum 100. Mal jährte, wollten sie Beidem Rechnung tragen und etwas Neues wagen. So entstand ein, in allen Teilen selbstgefertigtes und -bemaltes, kubisches Totem. Der Grundgedanke der Seitenbilder war die Internationalität unserer Schule durch vier verschiedene Gesichter darzustellen und durch die Drehbarkeit der Würfel wiederum die Zusammengehörigkeit zu verdeutlichen.